So war der Heimatabend in der Heimatscheune
Womit verdiente man früher eigentlich seine Brötchen?
Eine Frage, auf die es in Hohenprießnitz und Noitzsch im Laufe der Jahrhunderte ganz unterschiedliche Antworten gab. Genau darum ging es bei unserem Heimatabend am 2. Oktober in der Heimatscheune.
Unter dem Titel „Broterwerb in Hohenprießnitz und Noitzsch zwischen 1534 und 1990“ nahm Rolf Schulze unsere 45 Gäste mit auf eine Reise durch mehrere Jahrhunderte regionaler Geschichte.
Dabei standen diesmal nicht große historische Ereignisse im Mittelpunkt, sondern der Alltag der Menschen: Wie verdienten sie ihren Lebensunterhalt? Welche Berufe und Tätigkeiten gab es? Und wie veränderten sich die Möglichkeiten, sein tägliches Brot zu verdienen, im Laufe der Zeit?
Von Generation zu Generation wandelte sich die Arbeitswelt – und mit ihr das Leben in unseren beiden Orten. Der Vortrag machte deutlich, wie eng die Geschichte eines Dorfes mit den Menschen verbunden ist, die hier lebten, arbeiteten und ihre Familien versorgten.
Dass sich 45 Gäste auf diesen historischen Streifzug begaben, hat uns besonders gefreut. Denn genau dafür gibt es unsere Heimatabende: Geschichte soll nicht nur in alten Unterlagen bewahrt werden, sondern erzählt, geteilt und immer wieder neu entdeckt werden.
Ein großes Dankeschön
Unser besonderer Dank gilt Rolf Schulze, der den Abend vorbereitet und mit seinem Vortrag ein Stück Hohenprießnitzer und Noitzscher Geschichte lebendig werden ließ.
Ebenso bedanken wir uns bei unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich um die Vorbereitung und die Bewirtung mit Speis und Trank gekümmert haben. Und natürlich bei allen 45 Gästen für ihr großes Interesse.
Ein Abend über Arbeit, Alltag und die Frage, wie unsere Vorfahren einst ihre „Brötchen“ verdienten – und damit ein weiteres Stück Heimatgeschichte, das nicht vergessen wird.
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